Sonntag, 6. März 2016

Von mexikanischer Küche bis zu kubanischen Rum

Mein letzter Eintrag endete mit der Abreise meines Reisegfährten Jonas. Nach dem Verkraften dieses Schmerzes wollte ich mich am Tag darauf Richtung Norden nach Sacramento aufmachen. Leider machte das Auto schon bei der Fahrt zum Flughafen mit Jonas einige Faxen und so brachte ich es Montag in die Werkstatt. Fazit: Zündspule, Zündkabel und Zündkerzen kaputt. Mir blieb nichts anderes übrig als das Auto in der Stadt LA mit seinen überteuerten Lohnpreisen zu reparieren. Somit ging es dann mit einem schlanken Geldbeutel Montag Nachmittag endlich Richtung Norden. Ich fuhr 8 Stunden durch und erreichte gegen spät abends das Haus meiner Gastgeberin. Der Grund für meinen Besuch war folgender Plan:
Ich wollte das Auto in Sacramento stehen lassen und mich via San Francisco am Ende der Woche nach Dallas aufmachen. Das Auto soll dann Paul in Sacramento holen und es es nach Kanada zu seinem Arbeitsplatz fahren. Als ich diesen Absatz schrieb trat er gerade seine 18 Stündige fahrt an. Hoffentlich gehts gut!!

Nun weiter zu meiner Reise:
Ich besuchte nun also Sacramento und San Francisco. Da dies die Weihnachtswoche war, habe ich auch mir ein paar besinnliche und erholsame Stunden gegönnt und eigentlich nicht viel erlebt. Zur Beruhigung aller möchte ich aber doch erwähnen, dass mein Weihnachtsessen nicht ins Wasser viel. Mein philippinischer Gastgeber in San Francisco verköstigte mich mit allerlei asiatischen Spezialitäten.
Am Samstag den 26.12 ging es dann nach Dallas.  Ich kam mitten in der Nacht an und verbrachte noch ein paar Stunden am Flughafen bevor mich mein ehemaliger Mitbewohner Anselm am Flughafen abholte. Die Zeit in Dallas war echt super. Ein ehemaliger Schulfreund Anselms ist nach Dallas zu seinem Vater gezogen und so verbrachten wir mit dessen Familie die Zeit bis zum 2.1. Die Football verrückte Familie nahm uns zu einem Bowl Game mit, welches die Krönung einer erfolgreichwn Collage Football Saison darstellt. Dieses Spiel fand zu ehren des amerikanischen Militärs statt. So kritisch ich auch dieser halb-kriminellen Organisation gegnüberstehe, muss ich sagen dass die Veranstalter sich ordentlich ins Zeug legten. Erst landeten 5 Fallschirmjäger im Stadion und dann brausten 4 Kampfjets zur amerikanischen Hymne übers Feld. Da war schon einiges geboten und es war echt aufregend. Naja Panis et Panem, dann kann man sich sonst alles erlauben...


Nach einer tollen Sylvesternacht und einem Abend in einem Countryclub an Neujahr ging es dann am 2. Richtung Austin.
Unseren mexikanischen Host sahen wir am Samstag Abend nur sehr kurz, da er eine Schicht als Uber/Lift Fahrer antreten musste.  Dem aufmerksamen Blog-Leser muss ich nichts erklären, für alle anderen: Uber/Lift=privates Taxi.
Sonntag früh teilte er uns dann aber beim Frühstück etwas mit,  das unseren kompletten Plan durchkreuzte:
Es ist nicht möglich Autos in Mexiko zu verkaufen, die aus den USA/Kanada stammen!!!!!
 Jedenfalls nicht ohne viel Papierkrieg oder der Gefahr eines Einreisverbots ohne Papierkram. Also schrieben wir unseren Plan ein bisschen um. Eigentlich wollten wir innerhalb von 16 Tagen nach Cancun fahren und von dort nach Kuba fliegen. 
Demokratisch wurde beschlossen das Auto zu verkaufen und nach Cancun zu fliegen. Dort 2 Wochen zu reisen und dann ab nach Kuba. 
Wir hatten also noch Zeit Austin anzuschauen und Dienstag nach erfolgreichen Verkauf Richtung Cancun zu fliegen.



Komischerweise war folgender Flug am günstigsten: Dienstag Nachmittag Austin-Toronto; Mittwoch früh Toronto-Cancun. Also gut. Wir sind jung, machen wir das Beste daraus. Im Duty free eingedeckt und die Nacht zum Tag gemacht. Eine Nacht die ich wohl nie vergessen werde und Mittwoch um halb elf mit leichtem Kater/Brand in Cancun gelandet :)
Siesta war also unser erstes mexikanisches Erlebnis. Am späten Nachmittag jedoch rissen wir uns zusammen und schafften es nach einigen Quesedillas zum Strand. Alles voller Hotels und wirklich nichts besonderes. Also ging es am nächsten Morgen für uns gleich weiter nach Cozumel. Die Insel ist vor allem für ihr Schnorchel und Taucherlebnis bekannt und so waren wir schon Nachmittags in einer Bucht und entdeckten nicht weit vom Ufer einiges an fabenreichen Fischen. Am nächsten Tag(Freitag 8.1) mieteten wir uns dann zwei Roller erkundeten die ganze Insel mit ihren vielen Stränden. Ein wirklich toller Tag den wir allerdings jeder mit verbrannter Haut bezahlen mussten. 
Leider kann ich ab dieser Stelle nicht mehr Tag fuer Tag berichten, da durch die 4 Wochen Internetentzug auf Cuba alles ein wenig zulange dauern wuerde. 
Wir verbrachten also Freitag auf Cozumel und setzten Samstag wieder auf das Festland nach Playa del Carmen ueber. Nach einer durchgefeierten Nacht ging es Sonntag frueh nach Tulum. Hier konnten wir in der Naehe mit Schildkroeten Schnorcheln, die einzigen Maya Ruinen direkt am Strand besichtigen und in den paridisischen Cenoten baden. 





Naechste Station war nun Barcalar, See der sieben Farben. Wir verbrachten unsere Tage in den Haengematten oder im Kanu auf dem Wasser. Dieser Ort hielt was der Name verspricht. Die verschiedenen Turkouise Farben im Wasser waren einfach wunderschoen. 






Hier trennten sich nun unsere Wege fuer eine kurze Zeit. Ich blieb vier Naechte, meine zwei Kumpanen nur drei. Anselm traf ich dann schon wieder einen Tag spaeter am Samstag in Tulum. Ich wollte noch einmal zurueck, da ich unbedingt die Unterwasserhoehlen tauchen wollte. Leider habe ich keine Bilder hiervon, da trotz mehrmaligen ausdruecklichen Wuenschens, dass Christkind immer noch keine Unterwasserkamera gebracht hat....
Sonntag abend kamen wir dann in Valladolid an und trafen dort Montags David wieder. In Valladolid beeinduckte uns vor allem das Weltwunder Chichen Itza. Diese riesigen Pyramiden war vor allem am Morgen ohne Touristen ein Highlight. Kleine story zum ersten Bild. Wer genau hinschaut sieht, dass ich den kleinen Mann in drei Waehrungen bezahlt hab. Mein ungewoehnlichster Handel! US Dollar, Mexikanischer Peso und Euro










Nach Valladolid ging es dann Dienstag nach Cancun, von wo aus ich Mittwoch frueh nach Havanna flog. 
Da ich nun ganze Laender hinter mir lasse, werde ich nach jedem Land ein kleines Fazit ziehen. Bei Mexiko faellt mir das sehr leicht: Ich muss zurueck!!!!
Tolles Land, nette Menschen und fantastisches Essen. Und das beste, bis jetzt hab ich nur einen kleinen Teil gesehen!

Nun als zu Cuba. Kleines Vorwort für die, die es nicht wissen. In Cuba herrscht der Kommunismus. Aber das Land öffnet sich gerade zu seinem großen Nachbarn USA. Im Moment ist das Land also voller Europäer, die versuchen Cuba zu bereisen, bevor die Amis kommen. Nun zu unserem Trip:

Angekommen in Havanna, wartete unserer Fahrer mit Namenschild und fuhr uns direkt zu der Unterkunft. Nach einem kleinen Streetkick mit den Nachbarkindern machten wir uns dann erschöpft auf ins Bett. Die nächsten drei Tage verbrachten wir in Havanna, wobei wir wegen dem schlechten Wetter die Stadt nicht vollends auskosten konnten. Nun gut....Sonntag(24.1) ging es dann auf zu unserem ersten Stop Mantanza. Was uns da hingetrieben hat, weiß ich bis heute nicht. Aber mal abgesehen davon, dass es eigentlich nichts anzuschauen gibt, haben wir das beste daraus gemacht. Am Ende können wir sagen, dass wir in einer wirklich cubanischen Statt ohne Touristen waren. Haben auch ein cubanisches Krankenhaus angeschaut.....crazy die Zustände dort!!!! Man darf einfach im Krankenhaus rauchen!

Naja, weiter gings nach Santa Clara. Die Stadt Che Guevaras. Wir besuchten sein Grab und einige weiter Meilensteine der kommunisitischen Revolution. 
Donnerstag(28.1) ging es dann nach Trinidad. Eine sehr schöne aber auch sehr touristische Stadt. Wir besuchten Wasserfälle im Urwald, einen wunderschönen Strand und vergnügten uns sonst in der gut erhaltenen Stadt.

Unser letzter Halt zusammen war dann die Schweinebucht. Hier an dem der amerikanische Versuch der Eroberung gescheitert ist, verbrachten wir noch einen letzten Tag am Strand, bevor es dann am Sonntag den 31.1 zurück nach Havanna ging. Für mich fing Montag der Spanisch Sprachkurs an und meine zwei Gefährten verließen am Donnerstag den 4.2 das wunderschöne Kuba. 

Mein Spanischkurs und die Zeit in Havanna war sehr toll und ich begann schnell das kubanische Feeling aufzusaugen. Ob ein Bus fährt oder nicht ist hier nicht so wichtig. Ganz unaufgeregt lässt man alles über sich ergehen und bewahrt trotzdem gute Laune. Die 60 Jahre alten Taxis und die netten Menschen(sobald man Spanisch mit ihnen spricht) machten Kuba für mich am Ende zu einem fantastischen Ort. 
Ich machte in meiner letzten Woche noch einen kleinen Ausflug nach Viniales. Dieses idyllische Tal mit seinem Tabakfeldern gilt zu Recht als einer der touristen Hotspots. 
Wie gesagt, internetmangel und blabla, hier meine bilder, alle auf einmal. Beim nächsten mal wirds wieder besser!
















Alles in allem kann ich also folgendes von Cuba sagen:
Ein armes aber landschaftlich reiches Land. Ein Land das kurz davor steht vom amerikanischen Tourismus überlaufen zu werden und darauf wirklich noch nicht vorbereitet ist. Schon jetzt ist die Zahl der Touristen von 2 auf 3 Millionen innerhalb eines Jahres geklettert, da wie zuvor erwähnt alle Europaer noch vor den Amis da sein wollen. Trotz dieses bevorstehenden Aufschwung ist es das Land mit dem schlechtesten Internetzugang der Welt(deswegen auch mein verspäteter Eintrag). Hier wird noch das Feld vom Ochsen gepflügt und das Heu per Pferd in die Stadt gefahren. Hier prallen einfach zwei Welten aufeinander und ich hoffe für die Menschen die ich dort getroffen habe, dass dieser Aufprall ihr Leben zum Besseren wendet. Schon jetzt reist das enorme Geld des Tourismus das Land entzwei. Ein Doktor verdient dort gerade einmal 45 Dollar im MONAT und ein Taxifahrer, der ja für Touristen arbeitet bis zu 200 die Nacht. Hoffentlich kann bald jeder Kubaner vom Geld der Touristen profitieren und es bleibt ein Land, dass jederzeit eine Reise wert ist.

Am Mittwoch den 16.2 ging es dann für mich weiter nach Panama, wo ich auf meine Schulfreundin Sabrina getroffen bin. Für uns geht es jetzt sieben Wochen Richtung Norden, wovon ich aber in meinem nächsten Eintrag berichten werde.

Bis dahin. 
Hasta luego


Montag, 28. Dezember 2015

California, here we come


2015 geht zu Ende. Da mein erster Eintrag meine ersten drei Wochen mit Jonas abdeckte werde ich nun unseren zweiten Teil zusammenfassen. Bei meinem letzten Eintrag waren wir gerade auf der Strasse in die Jazz Hauptstadt New Orleans. Wir kamen dort pünktlich zum Thanksgiving Essen am Donnerstag den 26.11 an. Uns kam natürlich auch zu Gute, dass wir durch den Wechsel der Zeitzone noch eine Stunde gewonnen haben. Den höchsten amerikanischen Feiertag verbrachten wir also dann mit einigen weiteren gestrandeten Reisenden. Gegen Abend hatten wir dann eine tolle internationale Truppe beisammen mit der wir zusammen die Haupt-Feier-Straße von New Orleans erkundeten. International ist nicht übertrieben: Rumänien,Spanien,Mexiko,China,USA und natürlich Deutschland.
Nach der ersten Nacht ging es mit einem leichten Kater für manche Teilnehmer Freitag in die Stadt. Musik auf den Straßen, Märkte zum gemütlichen Schlendern und alte historische Gebäude gaben der Stadt den Charme, die sie bis zum dahin besten Ort in den USA machten. Abends ging es dann wieder feiern.



Leider hab ich nicht diesen Grosmeister besiegen koennen :)



Samstag Vormittag machten wir uns dann auf zu den Plantagen. Da New Orleans in der Mündung des Mississippi liegt, ging es für uns also Fluss aufwärts. Wir sahen einige verschiedene Plantagen und entschieden uns die Oak Alley Plantage zu besuchen. Natürlich schafften wir uns den extra orbitanten Eintrittspreis zu sparen und konnten trotzdem alles Sehenswerte besuchen.





Abends ging es dann Richtung Houston, wo wir am nächsten Tag Tickets für das Spacecenter gebucht hatten. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt, als wir an der größten Rakete der Menschheit der Saturn-V standen. Dann ging es weiter in das aktuelle Bodenkontrollzentrum und wir konnten dem Bodenpersonal live über die Schultern schauen. 



Am Abend stand dann ein weiter fest ausgemachter Fixpunkt unserer Reise auf dem Programm. Ein Steak in Texas. Wir hatten uns folgendes Ziel gestzt:
6 Wochen reisen=6 mal Fleisch.
Nicht ganz geschafft, aber ziemlich nah dran.

Nach dem Steak ging es dann nochmal auf die Straße Richtung Oklahoma City. Weit sind wir allerdings nicht gekommen und wir schlugen recht zeitnah unser Nachtlager auf. 
Unser Plan war folgender: 
Richtung Norden nach Oklahoma City, dann auf die berühmte Route 66 bis nach Albuquerque, New Mexico und dann über Colarado, Utah, Arizona nach Las Vegas.

Also stand dann am Montag die Fahrt von Houston nach Oklahoma City auf dem Plan. Ohne besondere Vorkomnise absolviert. Dann ging es Dienstag früh auf die Route 66.
Erst waren wir ein wenig enttäuscht, da diese alte Strecke entweder nun teilweise in eine große monotone Interstate integriert ist oder kaum noch zu finden als halber Feldweg genau nebenan verläuft. Aber wie immer. Kommt Zeit kommt rat.
Da Texas einen Zipfel zwischen Oklahoma und New Mexico besitzt, kamen wir am Nachmittag erneut an die Texanische Grenze. Hier war die Route 66 das was man sich verspricht. Ein alter verlassener Highway. Wir bauten unsere Campingküche auf und begannen zu kochen. Als wir uns hungrig über das köstliche Ergebnis her machten, trabte ein kleiner sehr süßer Welpe zu uns. Da standen wir nun. Zurücklassen konnten wir ihn nicht, mitnehmen auch nicht. 
Wir fassten uns ein Herz und hielten ein vorbeifahrenden Pickup an. Genau der richtige Wagen. Dem Mann am Steuer konnten wir zwar nicht viel Sympathie für unseren Welpen abgewinnen, aber seiner Beifahrerin dafür um so mehr. Der Welpe mit seinem süßen Blick tat sein übrigens und so adoptierte die Frau kurzerhand unseren kleinen und wir konnten mit einem ruhigen Gewissen zurück auf die Strasse.
Im Abendlicht fanden wir dann noch eine verlassene Tankstelle, einfach malerisch!



Sobald dann die Dunkelheit machten wir es in unserem Auto an der naechsten Raststaette gemuetlich und schliefen.
Am nächsten Tag wieder auf die Route 66. Tolle Landschaft, verlassene Häuser und viele Kuhherden waren entlang des Weges zu finden. Mittag haben wir dann auf einem verlassenen Rasthof nach der Grenze zu New Mexiko gemacht. 







Am nächsten Tag gings dann über Albuquerque nach Colorado. Alles sah aus wie im wilden Westen. Auch hier fanden wir wieder einen tollen Platz zum Mittagessen. Eine verlassene Scheune stand am Strasenrand. Also schnell alles aufgebaut und während das Nudelwasser warm wird diese Scheune durchwühlt. Sie gehörte offenbar einem Musiker. Jonas fand drei Elektrogitarren-Effektgeräte, die er nun via Internet zu Geld machen wird.:)

Mit einem fröhlich gestimmten Mitreisenden ging es dann weiter und wir erreichten gegen Abend den ersten Nationalpark in Colorado. Der Mesa Verde Park liegt am südwestlichen Eck von Colorado und ist bekannt für die gut erhaltenen Indianerhäuser, die direkt an der steilen Felswand erbaut wurden. Wir schafften es gerade noch den Sonnenuntergang auf einem der Berge zu genießen und fuhren dann zum Campen vor die Tore des Parks. Mit dem ersten Sonnenlicht machten wir uns dann zu den Häusern auf. Leider kann man wegen Einsturzgefahr nicht in die Häuser gehen und so blieb es bei schönen Aussichten und einem Museumsbesuch.



Mittag machten wir uns dann zum Monument Valley auf. Diese roten Felsen die aus einer sonst sehr flachen Landschaft aufragen waren schon Inspiration und Drehort für einige Western. Die Fahrt dorthin war schon spektakulär. Wir kamen wieder gegen Abend an und machten schnell noch ein paar Bilder im Sonnenuntergang. Vor Sonnenaufgang gings dann zu einem Spot von dem aus die Felsen im Morgenlicht ihre volle Strahlkraft entfalten. Danach gings auf einer Off-Road Straße durch das Indianerreservat. Wir waren einfach begeistert von der malerischen Umgebung. Wie im Film, es fehlte lediglich, dass wir das ganze auf dem Pferd erkunden. Zum Glück gibt es aber dort Indianer die Reittouren anbieten. Also einfach mal gefragt was  sowas kostet.....natürlich jenseits eines Low-Budget-Travelers. 
Also ein bisschen verhandelt und wir bekamen eine längere Kostprobe vom Wild-West Gefühl. Mit einem Indianer Führer durch die Prärie reiten, gehört auf jedenfall nun zu meinen Top-Erlebnissen auf diesem Trip. 







Am Nachmittag ging es dann weiter zum Grand Canyon. Als wir ankamen war auf einmal dieses tolle einsame Reisgefühl in der Wüste wie weggeblasen. Alles voller Menschen. 
Natürlich war der Grand Canyon beeindruckend. Aber fassen konnte man es nicht so richtig. Einfach eine riesige, wirklich riesige Schlucht in der noch weiter Schluchten zu sehen sind. Aus diesem Grund wollten wir unbedingt hineinwandern. Man sagte uns, dass es nicht empfohlen wird die 24 km Wanderweg und 1400 Höhenmetern an einem Tag zurückzulegen. Aber wie das nunmal so ist,haben wir es trotzdem versucht und ich kann alle beruhigen auch geschafft.













Nach diesem anstrengenden Wandersonntag ging es dann Montags frischgeduscht Richtung Utah, um dort noch zwei Nationalparks zu besuchen. Auf dem Weg lag noch der sog. Horseshoe Bent. Da der Colorado River hier eine 270 Grad Kurve macht(ja wir haben lange ueberlegt wie das ueberhaupt moeglich ist), sieht diese Schlucht von oben wie ein Hufeisen aus.



Naechster Stop war der Bryce Canyon National Park in Utah. Faszinierende rote Steinformationen sind  das Aushaengeschild der Nationalparks in Utah. Wir verbachten also Dienstag im Bryce Canyon und Mittwoch im Zion National Park. Ich habe die Bilder hier zusammengefasst:









Donnerstag ging es dann Richtung Las Vegas. Allerdings nahmen wir noch einen kleinen Umweg in Kauf um den beruehmten Hoover Damm zu besichtigen. Hier im Westen ist der Klimawandel deutlich zu spueren, denn z.B. der Stausee fuehrt nur noch ein Drittel seiner urspruenglichen Wassermenge.
Dann weiter nach Vegas. Leider kann ich nicht wirklich viele Bilder mit euch teilen, da die Meisten nicht Internettauglich sind :)
Samstag verliesen wir dann Vegas und machten uns Richtung San Francisco auf. Der Death Valley und der Seqoia National Park lagen hier auf dem Weg. Beide haben jeweils eigene Rekorde:
Death Valley ist der heiseste Ort der Welt.
Sequoia hat die die Baeume mit dem groesten Volumen der Welt.

Wir wurden hier echt ueberrascht. Dachten wir doch die Baeume stehen in einem einfachen Wald. Leider falsch. UNs wurde der Zutritt verwehrt. Nur mit Schneeketten gestattet....
Aber wiedermal aus der Not eine Tugend gemacht. Andere Leute angesprochen und mit denen Kosten und Tag geteilt :)


Nach einem Sonntag im Schnee ging es dann ab nach San Francisco.






Am Dienstag verliesen wir dann schon wieder San Francisco und fuhren Richtung LA. Dort kamen wir Mittwoch Abend an, wo ich mit meinem zukuenftigen Reisepartner Anselm mein erstes NBA Spiel besuchte. Jonas hatte uns fuer Donnerstag frueh halb Sechs Tickets fuer den neuen Star Wars besorgt. Also standen wir dann nach einer Nacht vor dem Mc Donalds um 5.15 vor dem Kino. Alles zu. Da mein ich zu Jonas, schau nochmal bitte auf die Tickets, das ist sicher nicht heute. Ich hatte Recht!!! Wir waren 1 Tag zu frueh. Naja das Beste draus gemacht. Auf einen der zahlreichen Huegel um LA gefahren und da den Sonnenaufgang angeschaut.




Danach gings dann zum California Space Center, wo wir das Zweite von noch Drei Space Shuttles steht.
Am naechsten Tag konnten wir dann ins Kino und haben den Film sehr genossen.
Am Sonntag vor Weihnachten hab ich dann Jonas am Flughafen abgesetzt und er ist heimgeflogen. Danke fuer die coole Zeit. Fuer mich gings dann Montag weiter und mittlerweile bin ich in Dallas. Hier verbringe Silvester und danach gehts mit Anselm und David(zwei Studienfreunde) nach Mexiko.
Somit allen einen guten Rutsch!!

PS: Den zweiten Teil musste ich auf einem amerikanischen Laptop schreiben. Ohne Umlaute war ich dann doch sehr schreibfaul :)